Mit Plagiatsvorwürfen in die Öffentlichkeit zu treten, wird wohl als psychologische Kriegsführung gegen politische Gegner:innen von all denen akzeptiert werden, die Menschen „sozial morden“ wollen. Und dass sich jemand mit Spezialisierung auf diese Form von „Menschenjagd“ (übrigens der Titel eines meiner ersten Bücher) beruflich – angestellt oder als freier Unternehmer – profilieren will, ist Zeichen von Schnüffelkompetenz und Gespür für Nischenprodukte und gehört zum „Job“.

Das Problem liegt aus meiner jahrelangen Berufserfahrung als Unterrichtende an sechs österreichischen Universitäten sowie auch als Betreuerin von Abschlussarbeiten von anderen Akademien aber wo anders: Erstens entspricht die universitäre Entlohnung derjenigen, die die Arbeiten kontrollieren sollen – und da spreche ich noch nicht von der Zeit allfälliger Betreuung! – nicht dem dafür nötigen Zeitaufwand (sondern oft nur einer Handwerkerstunde!), zweitens delegieren daher höherrangige Lehrende diese lästige (wenn nicht der eigenen Karriere-Bereicherung dienende) Pflicht vielfach an ihr Mitarbeiterschaft oder gar „mithelfende Familienangehörige“ – eine Form von intellektueller Ausbeutung […]

hier weiterlesen >>>