Da hat ein Finanzbeamter – eine Beamtin wird es doch hoffentlich nicht gewesen sein? – eigenmächtig ohne den Beteiligten etwas zu sagen, den Betrieb des Ehemannes mit dem ererbten seiner Gattin – Weinbau- und Kellermeisterin – zusammengelegt – und gleich erhebliche Nachforderungen vorgeschrieben (Landwirtin verzweifelt – Finanzamt „vereint“ Betriebe: „Kalte Enteignung“ | krone.at).

Nun gut – es wurde eine Einspruchsfrist versäumt – und seit einigen Jahren gilt zugestellt, auch wenn ein amtliches Schriftstück an eine falsche Adresse ging – die des Ehemannes (!) und nicht die des zuständigen Rechtsanwalts. Das wird nun wohl alles nachgeprüft werden. Hoffe ich zumindest. Und den Tatsachen entsprechend korrigiert. Hoffe ich ebenso.

Was mir aber Hoffnung auf Besserung nimmt, ist, dass wie vor der „Großen Familienrechtsreform“ Christian Brodas Ende der 1970er (!) Jahre von einem gemeinsamen Betrieb ausgegangen wird – obwohl es zwei eigenständige sind, und das nur, weil die Eheleute die Grundfläche gemeinsam gekauft und einen gemeinsamen Webauftritt haben. Strategische Partnerschaft heißt so etwas, oder Synergie … aber vermutlich sind das für die agierende Beamtenschaft Fremdworte. Eine betriebswirtschaftliche Schulung wäre angesagt – und eine familienpolitische […]

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