Ein 27jähriger befindet sich in Untersuchungshaft, nachdem er wegen sexueller und sadistischer Untaten an männlichen Jugendlichen angezeigt worden war – und hinsichtlich der Foltertaten auch ein jüngerer Komplize. (KURIER, 17.11.2020, Seite 16.) 52 Fälle seit 2014 konnten ermittelt werden, wird berichtet, von Kontaktaufnahmen über Messengerdienste und soziale Medien, und dass der Täter ein erfolgreicher Nachwuchssportler sei. Mehr von den regionalen Details lasse ich weg – es werden in seiner Umgebung ohnedies schon viele wissen, um wen es sich handelt. Und genau das irritiert: Wieso brauchte es über fünf Jahre, bis jemand misstrauisch wurde – vor allem, dass der Täter sich selbst darüber täuschen konnte, dass er ein massives Sexualproblem hat und zum Serien-Verbrecher geworden ist?

Denn gerade in den Berufs- und Aktivitätsfeldern, die Kontakte zur Zielgruppe bieten, tummeln sich diejenigen, die ihre sexuellen Interessen verdunkeln wollen […]

hier weiterlesen >>>